Denkmalschutz

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Denkmalgeschützte Gebäude und Objekte

Auszeichnung am 4.7.18 für die Finnstadt! Das Institut Stadtbaukultur-NRW prämiiert zur Zeit gelungene Bauten der Nachkriegsmoderne mit dem Preis "Big Beautiful Building", siehe https://bigbeautifulbuildings.de/
Dieses Haus von 1910 an der B58/Weseler Straße 81 ist am 11.3.14 unter Denkmalschutz gestellt worden (Foto von 2007, Bauherr und Vorbesitzer war die Familie Brunn)
Text der Denkmal-Liste: Wohnhaus, ca. 1910 unter Einfluss des Reformstils und des landschaftsgebundenen Bauens errichtet. Traufenständiger, unterkellerter, zweigeschossiger Ziegelsteinbau mit sparsamer vertikaler Fassadengliederung in Stuck. Krüppelwalmmansarddach, rechtsseitig zur Straße hin mit einem Quertrakt unter Mansarddach mit Zwerchhaus. Hell abgesetzte Fenstereinfassungen, Gebäudeecken, Ortgang. Fenster mit Klappläden, originale Haustür. Die Fenster im Dachbereich und im Wintergartenanbau ersetzt durch einteilige Scheiben mit innen liegenden Sprossen.
Das Gebäude ist bedeutend für Dorsten als eins der wenigen gut überlieferten Gebäude aus der Zeit der Jahrhundertwende. Das Gebäude ist von wissenschaftlichem, volkskundlichem, baugeschichtlichem Interesse, weil es die Lebensumstände der gehobenen Bürgerschicht belegt und weil es durch seine Materialien und dessen Verarbeitung das Bau- und Handwerkerwesen aus der Zeit kurz nach der Jahrhundertwende belegt.
2.) Matthäusplatz 5
3.) Burgring 24
4.) Pörtnerskrüz
4.) Pörtnerskrüz
Dülmener Straße 13
Wienbecker Mühlenhof, Weseler Str. 78,80,82
Weseler Straße 81
Forsthaus Natteforth an der Wulfener Straße
Das Amt für Denkmalpflege in Westfalen macht eine Bestandsaufnahme aller seit 1945 gebauten Kirchen. Kunsthistoriker Martin Turck: "St. Barbara ist eine sehr interessante Kirche. Sie wäre eigentlich schutzwürdig, ist aber durch das später draufgesetzte Pagodendach zu stark verändert worden." 26.2.12

In der Denkmalliste der Stadt Dorsten sind eingetragen:

  1. St.-Matthäus-Kirche
  2. Wohnhaus Matthäusplatz 5 [ehemaliges Bauernhaus]
  3. Wohnhaus Burgring 24
  4. Bildstock "Pörtnerskrüz" Burgring 9
  5. Ehrenmal [Kriegerdenkmal]
  6. Steinkreuz auf dem ehemaligen Friedhof, Hervester Str./Im Wauert
  7. Bahnhofsgebäude, Kleiner Ring 41, Unterschutzstellung August 2007
  8. Weseler Str. 81 seit 2014

Am Rand von Wulfen liegende geschützte Gebäude sind der Wienbecker Mühlenhof Weseler Str. 78,80,82 (die Mühle selbst ist 1975 abgebrannt) sowie die Midlicher Mühle.


Laut Heimatkalender 1982, S.128 waren außerdem diese Wohnhäuser zur Eintragung vorgesehen, die aber offensichtlich nicht erfolgt ist:

Dülmener Straße 13

Büschkenwall 1 durch Neubau ersetzt

Auf der Lehmkuhl 5 (existiert nicht mehr, in den 80er Jahre abgerissen ?)

Haus Natteforth Wulfener Straße 126


Das Habiflex in der Jägerstraße war für eine Eintragung in der Denkmalschutz-Liste vorgesehen, was vom Bau- und Planungsausschuss (2002?) jedoch abgelehnt wurde.

Das Amt für Denkmalpflege in Westfalen machte 2012 eine Bestandsaufnahme aller seit 1945 gebauten Kirchen. Kunsthistoriker Martin Turck sagte bei einem Ortstermin: "St. Barbara ist eine sehr interessante Kirche. Sie wäre eigentlich schutzwürdig, ist aber durch das später draufgesetzte Pagodendach zu stark verändert worden."

Die Kampagne "Big Beautiful Builings" von StadtBauKultur NRW machte 2018 auf interessante Bauten der Nachkriegsmoderne aufmerksam. Die Finnstadt wurde dabei mit einem ideellen Preis ausgezeichnet.

2019 berichtet der Gemeindebrief April-August der ev. Kirchengemeinde: "Nach der Begehung durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe erhielten wir die Nachricht, dass unsere beiden Kirchen BAZ [Barkenberg] und Kreuzkirche [Hervest] als 'vorläufige Baudenkmäler' eingestuft sind. Sie haben also als 'besonderes' und 'typisches' Bauwerk eine hohe und überregionale Bedeutung." (S.20)


Drei Grabhügel sind als Bodendenkmäler geschützt: Sie liegen in der "Muna", in der Flur "Espeln" und in der Flur "Präsenkamp".


Nähere Angaben zu den unter Schutz gestellten Objekten sind in einer Kartei des Planungsamtes einsehbar.


Ein größeres öffentliches Interesse entstand durch das "Europäische Denkmalschutzjahr 1975". Das NRW-Gesetz wurde 1980 verabschiedet, der erste Eintrag in Dorsten erfolgte 1985. Für den Holtkamps Hof und das Alte Standesamt kam es zu spät.


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