Evangelische Kirchengemeinde

Aus Wulfen-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Besondere Ereignisse

Alle Informationen zu den Angeboten vom Förderverein Gnadenkirche Wulfen e.V., (46286 Dorsten , Ortsteil Alt-Wulfen, Im Winkel 1) finden sie unter folgendem Link: http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gnadenkirche


2019

2018

  • 8. Dezember 2018: 21. Ökumenischer Weihnachtsmarkt in Barkenberg. Der Markt findet vor und im Ev. Gemeindezenrtrum an der Talaue 68 statt. Der Verkauf läuft von 12 - 19 Uhr, die Cafeteria ist bis 17 Uhr geöffnet.
  • 28.10.2018: Jubiläum 25 Jahre Ev. Männerkreis. Pfarrer i.R. Dr. Hans-Udo Schneider hielt im Festgottesdienst die Predigt zum Thema "Das Gute behaltet - beweglich bleiben". Das Organisationsteam bestand aus Hajo Trux, Werner Malik, Heinz Sawitzki, Rüdiger Kühn und Günter Schönborn.
  • 14. Juni 2018: Mitarbeiterfest im BaZ. Die Gemeindeleitung bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern mit der Einladung zu einem Fest mit Kabarett.
  • 21. Mai 2018: Gelebte Ökumene. Am Pfingstmontag beteiligten sich der kath. Kirchenchor (Leitung Lukas Czarnuch) und der ev. Kirchenchor (Leitung Stephan Hillnhütter) beim ök. Gottesdienst im Barkenberger Gemeindezentrum. Pfarrer Michael Laage und Diakon Burkhard Altrath waren die Geistlichen.
  • 21. April 2018: Konfirmation.In der evangelischen Kirche feierten 8 Jugendliche gemeinsam mit vielen Familienangehörigen und Freunden den Konfirmationsgottesdienst

2017

  • Lutherjahr 2017: Am 2. März 2017 fand im evangelischen Gemeindezentrum BaZ ein besonderes Ereignis statt: anlässlich des aktuellen Lutherjahrs wurde die Lutherübersetzung in jahrelanger Arbeit überarbeitet. Für den Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten und darüber hinaus (!) wurden die neuen großen Altarbibeln von Präses ("Bischöfin") Annette Kurschus mit Superintendent Dietmar Chaduska an die einzelnen Gemeinden überreicht (rechts Pfarrer Michael Laage). Foto: Werner Bugzel Pressemitteilung EKvW ]]
  • 26. März 2017: Konzert mit zwei Trauermusiken zur Fastenzeit vom Collegium Pax Domini
  • Pfingstmontag 2017: Thesentür, gefüllt im ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag (mit anschließendem gemeinsamem Pfarrfest)

2016

  • 16. November 2016: Buß- und Bettag. Ökumenischer Gottesdienst auf dem Wulfener Markt
  • 16. Mai 2016: Ökumenischer Pfingstgottesdienst im Barkenberger Gemeindezentrum. Am Pfingstmontag feierten beide Gemeinden einen ökumenischen Gottesdienst, der wesentlich von beiden Kirchenchören gestaltet wurde. Er schloss mit einem gemeinsamen Mahl von Brot und Wein, Käse und Traubensaft.
  • 21. Februar 2016: Romantisches Chorkonzert mit dem "Collegium Pax Domini"

2015

  • 1. November 2015: Verabschiedung von Pfarrer Günther Krüger in den Ruhestand
  • 23. August 2015: Das Sommerfest des Fördervereins Gnadenkirche begann mit einem Freiluftgottesdienst im Garten vor der Kirche. Der Clown Ugolino brachte die Kinder zum Lachen.

2014

  • 9. November 2014: Chorkonzert vom "Collegium Pax Domnini" mit einer zusammengesetzten Messe
  • 28. September 2014: Amtseinführung von Pfarrerin Anke Leuning in einem Festgottesdienst durch Superintendent Dietmar Chudaska. Sie ist seit Juni 2014 neu in der Gemeinde Hervest-Wulfen mit Schwerpunkt Alt-Wulfen und wohnt neben der Gnadenkirche.

2013

  • Osternacht 2013: Pfarrer Günther Krüger leitete den Taufgottesdienst. Das Team für das anschließende Osterfrühstück wurde von Kirsten Höing geleitet.

2012

  • 11. November 2012 Gründungsversammlung des Fördervereins Gnadenkirche Wulfen: (v.l.) Sabine Bornemann (Schriftführerin), Christine Markowsky (1. Vorsitzende, Helga Markowsky (stellvertr. Vorsitzende), Ursula Klingelhöfer (Kassenwart), Klaus Waschulewski (stellvertr. Kassierer).
  • Presbytereinführung am 26.2.2012: (v.l.) Pfarrer Günther Grüger, Sabine Bornemann (ausgeschieden), Peter Winkel, Günter Krone, Ingrid Lebkücher, Eva Graf, Andreas Lensing, Jutta Pawellek, Wilhelm Hardt, Barbara Rabe, Bettina Wagner, Isabel Bugenhagen-Müller, Barbara Zinkgräf, Manfred Wrobel, Pfarrer Michael Laage. Nicht anwesend beim Fototermin waren Verena Rentmeister und Ingrid Mosdzien (ausgeschieden). Im Pfarrbezirk Alt-Wulfen hat die Ev. Kirchengemeinde Hervest-Wulfen 845 Gemeindeglieder. [Q: DZ 9.7.12]

Chronik der Ev. Kirchengemeinde Hervest-Wulfen

Das ehemalige Pfarrhaus und rechts das 2007 aufgegebene Paul-Schneider-Heim, Aufnahme 1/12
Paul Schneider : Briefmarke 1989
Baustelle 1971
Festschrift zur Einweihung 1972
Ordination der Pfarrerin Julia Meierkord im BaZ am 7.6.09, Foto: Sabine Bornemann
  • bis 1803 {Reichsdeputations-Hauptschluss} gehörte die Herrlichkeit Lembeck zum Fürstbistum Münster. Evangelische durften hier keinen ständigen Wohnsitz haben. Dies wurde durch Napoleon und anschließend durch Preußen geändert
  • 1818 gab es im Kreis Recklinghausen unter 38.280 Katholiken nur 51 Evangelische
  • 1910 waren in der Herrlichkeit von 9858 Einwohnern 604 Evangelisch
  • 1921 Gründung der Ev. Kirchengemeinde Hervest [mit Wulfen und Lembeck] durch Trennung von Dorsten. Vor 1946 gab es in Wulfen und Deuten nur 41 Evangelische
  • 1946 Zustrom von ev. Flüchtlingen aus den Ostgebieten, in Wulfen etwa 250. Es werden bis 1956 Gottesdienste in der Volksschule abgehalten
  • 1952 370 Evangelische
  • 1953 Erster Spatenstich zum Bau der Gnadenkirche durch Pastor G. Röchling aus Schlesien
  • 1954 Einweihung der Gnadenkirche am 18.10., Architekt Willi Bögershausen Hervest-Dorsten, Kirchmeister 1958-1966 Werner Dohna
  • 1957 Bau eines Pfarrhauses, Im Winkel
  • 1961 Eröffnung des Paul-Schneider-Heimes am 14.5. neben der Gnadenkirche. Paul Schneider ist 1939 in Buchenwald ermordet worden. Errichtung einer eigenen Pfarrstelle für Wulfen und Lembeck und Besetzung durch Pastor Hans Lüking
  • 1963 Pfarrer Lüking geht nach Hervest, Pastor Ludwig Höpker wird sein Nachfolger
  • 1964- Überlegungen für ein Gemeindezentrum. Jährliche Konfirmandentreffen in Arnheim/NL.
  • 1965 Beschränkter Architekten-Wettbewerb zwischen Hübotter/Ledeboer/Busch, Kallmeyer, Korhonen, Oesterlen, Schulze-Fielitz
  • 1966 Das Preisgericht empfiehlt, den finnischen Architekten Toivo Korhonen [der später auch die Finnstadt geplant hat] zu beauftragen und seinen Entwurf zu überarbeiten. Wulfen hat 715 Evangelische
  • 1968 Die Ev. Kirchengemeinde Wulfen [mit Lembeck] wird selbständig.
  • 1969 Gespräche mit dem kreiskirchlichen und landeskirchlichen Strukturausschuss über den Gemeindeaufbau in Wulfen. Überlegungen zu einem in Deutschland einmaligen Gruppenpfarramt. 1916 Evangelische. Sonntägliche Gottesdienste in der Pausenhalle der Barkenbergschule. Jährliche Familienfreizeiten in Renessse/NL, später Plön/Holstein.
  • 1970 Pfr. Höpker zieht in eine Sozialwohnung in der Dimker Allee 59. Pastor Bernard Korn wird in die neugeschaffene 2. Pfarrstelle eingeführt. Grundsteinlegung am 11.Juli für das Gemeindezentrum. Es sollte laut Festschrift 1972 ursprünglich kein Pfarrhaus errichtet werden, sondern eine Eigentumswohnung in der Finnstadt erworben werden (xxxx?). Das Presbyterium 1970: Pfr. Höpker, Pfr. Korn, Former Helmut Schneider {Kirchmeister}, Dreher Werner Herzog, Dipl. Ing. Ernst Adolf Kleinschmidt, Hausfrau Liesbeth Metzler, Zimmermann Bringfried Neufeld, Fördermaschinist Wilhelm Stranninger. (Barkenberger "Spielstuben" als Reaktion auf den Mangel an Kindergartenplätzen ).
  • 1972 Einweihung des Gemeindezentrums Barkenberg am 16.04., abgekürzt manchmal BaZ genannt. Architekt Korhonen unter Mitarbeit von Sorainen, beide Helsinki. Kontaktarchitekt Lothar Kallmeyer, Duisburg. Statik: Presbyter Kleinschmidt, Wulfen. Bauleitung Pränger, Waltrop. 8x2,50m großer abstrakt-symbolischer Wandbehang von dem in Helsinki lebenden farbigen Amerikaner Howard Smith {*1927}. Jugendheim der ToT zieht vom Paul-Schneider-Heim in den Keller vom neuen Gemeindezentrum. Gründung des Barkenberger Singkreises anstelle eines Kirchenchores, Leiter in der Reihenfolge: Pfr. Höpker, Grimm, Paus, Ehlert, Thierkopf).
  • 1973 Pfr. Höpker geht nach Lippstadt, Anstellung des Psychologen Hans-Udo Schneider. Eröffnung des Kindergartens Wittenbrink, Leitung: Frau Kuska/Marquardt, Frau Panek/Steinus. Übernahme des Kindergartens Himmelsberg, Leitung Frau Fösig. Einrichtung eines offenen Abends im BaZ. Mithilfe bei der Gründung verschiedener Vereine: Mieterverein, Karate-Club, Abenteuerspielplatz, Tischtennis, Schach, die alle zunächst im BaZ tagten.
  • 1974 Vervollständigung des Gruppenpfarramts durch den Pädagogen K.J. Beck und Einführung durch Superintendenten B. von Bremen. Übernahme der Trägerschaft der Gemeinschaftsräume des Altenwohnhauses Am Wall 14. Aufbau einer Frauenhilfsgruppe und offener "Nachmittag für Senioren".
  • 1975 Umwandlung des ToT in ein Haus der offenen Tür, Leitung: B. Neufeld, A. Hölscher, U. Jansen, R. Ehlert, W. Haase, K. Meier, A. Lumma, C. Haasper. Fertigstellung des Pfarr-, Küster- und Bürohauses: Umzug Pfr. Korns. Hauptamtliche Hausmeister und Küster: Ehepaar Kriwett (Ab 1981 Versuch der Stelleneinsparung, ab 1983 nebenamtlich Familie Müller). Kleines Gemeindebüro an der Gnadenkirche mit Frau John. Erste Visitation durch den Kirchenkreis.
  • 1976 Hausbibelkreis, Bibelwochenenden und theologische Seminare. 1 Woche Zeltmission. WDR Fernsehbericht über das Gruppenpfarramt. Kreissynode tagt im BaZ.
  • 1977 Jubiläumswoche 5 Jahre BaZ. Gründung eines Posaunenchores (Schönborn, Rehrmann). Fest der Talaue. Osterfrühstück, später morgendliche Osterwanderung zu den Friedhöfen. 2. pädagogische Stelle am HoT (K. Maier, A. Hölscher, U. Jansen, C. Haasper). Jährliche Kinderfreizeiten des HoT in Ruttelerfeld.
  • 1978 Herr Beck geht nach Münster, Nachfolger: Herr Gerhardt 79/79, ab 79 Frank Maibaum, Wohnung in Lembeck. Herr Schneider zieht ins Pfarrhaus. Jährliche Waldgottesdienste, später auch Straßengottesdienste. Gründung eines Kinder- und Jugendchores (Th. Pauß, G. Polansky, S. Klubs-Baller).
  • 1979 Anstellung von 5 ABM. Aufbau von Selbsthilfegruppen: Blaukreuz, Kreuzbund bereits seit 75. Ständig wachsende Aktivitäten des Paul-Gerhardt-Hauses im BaZ, später auch in der Gnadenkirche, deren 25jähriges Jubiläum gefeiert wird.
  • 1980 Arbeitslosentreff für Jugendliche, später auch für Erwachsene. Stelle eines haustechnisches Dienstes im HoT (Koch, H. Piel); Erweiterung um Teestube und Jugendcafé. Starke Beteiligung an der Wulfener Woche. Israel-Tag im BaZ.
  • 1981 Erste Friedensnacht. Verstärkte Ausländerarbeit. Mitarbeit von Vikar Günther.
  • 1982 Abschließende Visitation des des Gruppenpfarramtes durch den Kirchenkreis. Rundfunkbericht. Jubiläumswoche 10 Jahre BaZ. Erste Goldene Konfirmation. Übernahme des Rottmannshofes um dort ein Jugendheim zu bauen. Intensivierung der ökumenischen Zusammenarbeit: ök. Gesprächskreis, gemeinsame Gottesdienste am Buß- und Bettag.
  • 1983 Besuch des Weihbischofs. Neues nebenamtliches Hausmeisterpaar: xxxx. Evangelisationswoche. 2. Dorstener Kirchentag im BaZ: Umkehr ins Leben.
  • 1985 Glocke aus (Heitford??) auf den Waldfriedhof
  • 1986 Einweihung des Kinder- und Jugendhauses Rottmannshof
  • 1987 Einrichtung einer Hilfspredigerstelle
  • 1991 Gründung des "Freundeskreises Kirchenmusik" durch den Kirchenmusiker Christoph Hillnhütter
  • 1997 Evangelische Christen: 1.419 in Alt-Wulfen und 4.456 in Barkenberg plus Lembeck und Deuten
  • 2007 Gemeindefusion von Hervest und Wulfen zur Ev. Kirchengemeinde Hervest-Wulfen. Die früheren Gemeindebezirke Lembeck und Deuten bilden eine eigene Gemeinde mit Rhade und Holsterhausen
  • 2007, 1.9. Das Paul-Schneider-Heim wird aufgegeben und verkauft. Nur einzelnen Gruppen mieten den alten Gemeindesaal bis zum 31.12.2012 noch stundenweise. Die Gnadenkirche erhält eine neue mobile Bestuhlung und einen kleinen Umbau, um für vielfältige Veranstaltungen geeignet zu sein. In der Kirche findet die durch den Freundeskreis Kirchenmusik unterstützte "Neue Reihe für Kammermusik" statt.
  • 2007: Am 27.5. fusionieren die Gemeinden Wulfen (4.600 Ev.) und Hervest (3.900) zur neuen Großgemeinde Hervest-Wulfen. Sie hat drei Pfarrbezirke: Hervest, Alt-Wulfen, Barkenberg mit je einem Pfarrer. Das Hauptgemeindebüro hat seinen Sitz in Wulfen. Urkunde im Amtsblatt der Bezirksregierung.
  • 2007, März: Das Gemeindebüro zieht um von der Talaue 70 in die ehemalige Bücherei im Gemeindezentrum an der Talaue 68
  • 2007, Winterkirche: Von Neujahr bis Ostern wird der Kirchsaal nicht beheizt. Die Gottesdienste finden im Fenstersaal statt
  • 2008, 17. Februar: Pfarrer Daniel Eickmann-Gerland wird in den (Vor-) Ruhestand verabschiedet

Kirchenmusik

Musikalische Gruppen in der Ev. Kirchengemeinde Hervest-Wulfen


Stephan Hillnhütter ist seit dem Jahr 2005 Kantor der Ev. Kirchengemeinde Wulfen

Leitung: Stephan Hillnhütter

Stephan Hillnhütter leitet neben seiner Tätigkeit als Organist noch fünf musikalische Gruppen:

Die "Kantorei Wulfen" ist ein gemischter Kirchenchor, der in der Gemeinde Gottesdienste und Feste mitgestaltet, aber auch alle zwei Jahre ein großes Konzert erarbeitet. Die Arbeit am "Requiem" von W.A.Mozart, das am 17. November 2013 in der St. Barbara-Kirche aufgeführt wird, hat schon begonnen. Die Kantorei unternimmt auch alle zwei Jahre eine Chorfahrt. Der Chor zählt zur Zeit 38 Mitglieder. Neue Sänger und Sängerinnen aller Stimmlagen sind - auch nur projektweise - herzlich willkommen. Geprobt wird immer dienstags von 19.45 - 21.45 Uhr im Ev. Gemeindezentrum Barkenberg, Talaue 68.


Der Verbandsposaunenchor Dorsten probt immer donnerstags von 19.30 - 21.30 Uhr im Barkenberger Gemeindezentrum (BaZ).


Die Jugendband CROSS bei ihrem Konzert im Förderturm Hervest am 23.11.2012.

Die Jugendband CROSS sucht zur Zeit neue Jugendliche, die mitmachen wollen. Einige "alte Hasen" machen jetzt Abitur und haben deshalb die musikalischen Aktivitäten reduziert. Es gibt einen eigenen Bandübungsraum im Keller vom Barkenberger Gemeindezentrum.


Der Flötenkreis ist eine kleine Gruppe, die mittwochs probt.


Das "Collegium Pax Domini" ist ein Kammerensemble mit 17 Mitgliedern, das in wechselnden Besetzungen schon 30 Jahre existiert. Am Sonntag, dem 10. März 2013, um 17 Uhr wird die Johannespassion von Johann Sebastian Bach in der katholischen Kirche St. Barbara aufgeführt. Das Ensemble probt 1 x pro Monat samstags von 10 - 17 Uhr, mit einem gemeinsamen Mittagessen dazwischen.


Leitung: Diethelm Lattek

Der Gospelchor "Glory Singers" probt Lobpreislieder und Gospels dienstags von 14-17 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus (PGH) in Dorsten-Hervest.



Quellen / Literatur

  • Heimatkalender 1955, S.85
  • Heimatkalender 1962, S.39f
  • WAZ 15.04.1972
  • Gemeindezentrum Barkenberg: Kirche in einer neuen Stadt (Festschrift zur Einweihung des Gebäudes 1972
  • Evangelisches Gemeindezentrum in Wulfen-Barkenberg /Höpker, Karl Ludwig. In: Heimatkalender Heimatkalender (1973/1974), S.139-142
  • achtseitige getippte Chronik aus 1983

Bestand im Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen

Inhalt Bestandsbeschreibung: Die Evangelische Kirchengemeinde Wulfen wurde zum 1. Januar 1968 durch die Teilung der Ev. Kirchengemeinde Hervest in die Gemeinden Hervest und Wulfen gegründet.

In den zwei Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg erfuhren die Ortschaften Lembeck, Wulfen und Deuten einen starken Zustrom an Ostvertriebenen. Dieser Gemeindebezirk wurde seit 1950 von dem Hilfsprediger Pastor Röchling betreut, der aufgrund der allgemeinen Wohnungsnot in einer Jagdhütte vier Kilometer entfernt von der nächsten Ortschaft wohnen musste. Die Gottesdienste mussten zunächst in Deuten in Nebenräumen der katholischen Kirche und in Wulfen in einem Klassenraum der katholischen Volksschule stattfinden, bis am 10. Oktober 1954 die Gnadenkirche in Wulfen eingeweiht wurde. Daran angrenzend konnte eine Pfarrwohnung gebaut und 1957 bezogen werden.

Zum 1. Juni 1961 wurde in der Kirchengemeinde Hervest eine 2. Pfarrstelle mit Pfarrsitz in Wulfen errichtet, in die der seit 1959 in der Gemeinde tätige Hilfsprediger Hans Lücking als Pfarrer eingeführt wurde. Bei der Teilung der Kirchengemeinde Hervest ging diese Pfarrstelle auf die Kirchengemeinde Wulfen über.

Die Teilung der Kirchengemeinde war nötig geworden, nachdem durch die Nordwanderung des Ruhrbergbaus auch in Wulfen 1958 die Schachtanlage "Wulfen 1" abgeteuft wurde. Da man den Zuzug von rund 50.000 Einwohnern erwartete, plante man die sog. "Neue Stadt Wulfen". Zu diesem Zweck wurde auf Veranlassung des Landes NRW die Entwicklungsgesell-schaft Wulfen mbH gegründet, die zunächst davon ausging, das für die kirchliche Versorgung der Planstadt je fünf katholische und evangelische Gemeindezentren benötigt würden. Das von der Evangelischen Kirchengemeinde Wulfen errichtete Barkenberger Gemeindezentrum, kurz "BaZ" genannt, wurde am 16. April 1972 eingeweiht. Nach der Kirche in Wulfen und dem 1968 eingeweihten Gemeindezentrum in Lembeck war dieses von dem finnischen Architekten Koivo Torhonen erbaute Gebäude nun das dritte kirchliche Zentrum der Kirchengemeinde Wulfen. In der "Neuen Stadt" war es mit der Grundschule das erste öffentliche Gebäude und somit auch die erste Anlaufstelle für die Menschen in Barkenberg. Das Gemeindezentrum sollte nicht nur kirchlicher Raum, sondern auch Begegnungsstätte sein. So ist schon in der Grundsteinlegungsurkunde formuliert: "Der Bau sollte vielseitig nutzbar und in der Zukunft entwicklungsfähig sein." Angesichts der schnell wachsenden neuen Stadt wurde zudem zum 1.1.1970 eine 2. Pfarrstelle errichtet. Nachdem die Landessynode "sachlich, zeitlich und örtlich begrenzte Versuche und Modelle des kirchlichen Dienstes, die über die Kirchenordnung hinausgehen", genehmigte, gründete sich in Wulfen 1972/73 das sog. "Gruppenpfarramt". Bei einer Aufgabenanalyse anlässlich der Wiederbesetzung der 1. Pfarrstelle wurde deutlich, dass neben theologischen auch pädagogische, psychologische, sozialwissenschaftliche und publizistische Kompetenzen gefragt waren. Da kein entsprechender Theologe gefunden werden konnte, entschied man sich neben Pfarrer Bernhard Korn (2. Pfarrstelle) einen Psychologen und einen Pädagogen anzustellen. Währenddessen ruhte die 1. Pfarrstelle, bis dem Diplom-Pädagogen Frank Maibaum im Jahr 1997 die Anstellungsfähigkeit als Pfarrer zuerkannt und er in die 1. Pfarrstelle eingewiesen wurde. Obwohl das Gruppenpfarramt von vielen Seiten, u.a. anlässlich der beiden Visitationen in den Jahren 1977 und 1982, als funktionierendes und vorbildliches Modell hervorgehoben wurde, konnte es sich in anderen Gemeinden Westfalens nicht durchsetzen und fand auch in der Kirchengemeinde selbst nach dem Tod der Psychologin Edith Damm im Jahr 2000 ein Ende.

In den vierzig Jahren des Bestehens der Kirchengemeinde Wulfen kam es mehrfach zu Gebietsveränderung: Zum 1.12.1975 wurden Wulfener Gemeindegliedern der Siedlung "Stuvenberg" (Lembeck-Endeln) in die Kirchengemeinde Holsterhausen umgepfarrt, zum 1.10.1982 fand die Umpfarrung von Gemeindegliedern der Kirchengemeinde Haltern, die im Bereich "Großheide" lebten, in die Kirchengemeinde Wulfen statt und zum 1.1.2003 wurden Teile der Kirchengemeinde Wulfen im Bereich Lembeck und Deuten in die Kirchengemeinde Holsterhausen/Lippe umgegliedert.

Mit der Krise des Bergbaus stockte auch die Entwicklung der "Neuen Stadt" Wulfen. Die ursprüngliche Planzahl von 50.000 Einwohnern konnte nicht erreicht werden. Zur Zeit leben in ganz Wulfen ca. 15.000 Menschen. Die Zeche Fürst Leopold, zu der auch der Schacht Wulfen gehörte, wurde 2001 endgültig geschlossen.

Eine erste Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Hervest zeichnete sich bereits ab, als man zum 1.4.2002 eine 3. Pfarrstelle errichtete und diese zeitgleich mit der 2. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Hervest pfarramtlich verband. Zum 1.6.2007 vereinigten sich die beiden Gemeinden zur Ev. Kirchengemeinde Hervest-Wulfen.

Folgende Pfarrer und Mitglieder des Gruppenpfarramtes waren in der Kirchengemeinde Wulfen tätig:
1. Pfarrstelle 2. Pfarrstelle
1961-1963 Hans Lüking 1970-1996 Bernhard Korn
1963-1972 Karl-Ludwig Höpker 1997-2008 Daniel Eickmann-Gerland
1973-1997 ruhte die Pfarrstelle
1997-2002 Dipl.-Päd. Frank Maibaum 3. Pfarrstelle
2003-2007 Günther Krüger 2003-2007 Michael Laage

außerdem im Gruppenpfarramt:
1973-1993 Dipl.-Psychologe Hans-Udo Schneider
1993-2000 Dipl.-Psychologin Edith Damm

1974-1978 Pädagoge Klaus Jürgen Beck M.A.
1978-1979 Dipl.-Pädagoge Reinhold Gerhard
1979-2002 Dipl.-Pädagoge Frank Maibaum (seit 1997 in der 1. Pfarrstelle)


Bearbeitung und Nutzung des Archivs (in Bielefeld)
Anlässlich der Vereinigung der Kirchengemeinde Wulfen mit der Kirchengemeinde Hervest zum 1.6.2007 wurden die Registraturen beider Gemeinden geschlossen und eine Bewertung vorgenommen. Das archivwürdige Schriftgut der Kirchengemeinde Wulfen wurde im Jahr 2008 im Landeskirchlichen Archiv der EKvW verzeichnet. Es umfasst insgesamt 256 Ver-zeichnungseinheiten (VE) aus dem Zeitraum von 1897 bis 2007 (davon 14 VE Fotos, 2 VE Dias), wobei der Schwerpunkt der Überlieferung nach 1947 einsetzt.
Diejenigen Akten, die vor die Gründung der Kirchengemeinde Wulfen am 1.1.1968 zurück-reichen, beziehen sich vor allem auf die Bauangelegenheiten des damaligen Pfarrbezirks sowie einzelne Gemeindegruppen. Bau und Unterhaltung der kirchlichen Gebäude und die Ge-meindearbeit - v.a. die Verwaltung des Jugendheims Rottmannshof - bilden auch für den gesamten Bestand den Schwerpunkt der Überlieferung. Ergänzt werden diese beiden Themenbereiche durch Materialsammlungen zur Gemeindegeschichte sowie Fotos und Dias .

Bei der Verzeichnung haben die Akten eine fortlaufende Nummer (Signatur) erhalten, die im Findbuch immer ganz links aufgeführt ist. Der Titel der Akte, der den Inhalt beschreibt, wird je nach Bedarf durch Enthält- und Darin-Vermerke erweitert oder näher erläutert. Ganz rechts im Findbuch ist jeweils die Laufzeit der Akte angegeben. Runde Klammern (...) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, eckige Klammern [...] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke. Karten, Pläne und Fotos die in den Akten vorgefunden wurden, wurden dort belassen und sind im Darin-Vermerk aufgeführt.

Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Mit dem Zusatz "GESPERRT" gekennzeichnete Archivalien sind personenbezogen und unterliegen zusätzlichen Sperrfristen gemäß ᄃ 7 ArchG. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist erst 10 Jahre nach dem Tod der betreffenden Person eingesehen werden. Ist das Todesdatum nicht fest-stellbar, bemisst sich diese Frist auf 90 Jahre nach der Geburt.

Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.02.2003.

Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: Archiv der Ev. Kirchengemeinde Wulfen Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur der entsprechenden Archivalie).

Bielefeld, Oktober 2008


Weblinks

http://www.hervest-wulfen.ekvw.de/

Dorstener Zeitung am 21.12.2011 über Pfarrer Höpker: Von der Entstehung der Ev. Kirchengemeinde in Wulfen (2021 nicht mehr Online)

Siehe auch