Wulfenie: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Wulfenie Blüte.jpg|framed|Blüte der Wulfenie in der Südheide 5/2012 !]]
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[[Bild:Wulfenie.jpg|framed]]
Wulfenia carinthiaca oder Kärntner Wulfenie ist eine staudige Alpenpflanze der Familie der Rachenblütler. Sie hat glänzende Blätter und einen 20-40 cm hohen haarigen Stängel mit einer Traube von blauen Blüten. Vorkommen in Europa nur an einer Stelle : auf der Kärntner und italienischen Seite des Gartnerkofels.  
[[Bild:Briefmarke Wulfens Primel.jpg|framed|Primula wulfeniana. Wurde zuerst von dem österreichischen Botaniker Heinrich Wilhelm Schott beschrieben. Die Namensgebung ist eine Hommage an seinen Landsmann Franz Xaver von Wulfen.]]
[[Datei:AK 200 Jahre Wulfenia.jpg|framed|Postkarte 1979]]
Wulfenia carinthiaca oder Kärntner Wulfenie ist eine staudige Alpenpflanze der Familie der Rachenblütler, eine botanische Rarität. Sie hat glänzende Blätter und einen 20-40 cm hohen haarigen Stängel mit einer Traube von blauen Blüten. Vorkommen in Europa '''nur an einer Stelle''': auf der Kärntner und der italienischen Seite des Gartnerkofels.  


Die Wulfenie wurde 1966 von der österreichischen Post auf einer Briefmarke abgebildet : http://www.meinesammlung.com/Briefmarken/Oesterreich/916.html
Die Wulfenie wurde 1966 von der österreichischen Post auf einer Briefmarke abgebildet.
Auch Albaniens Post huldigte 1987 der Wulfenia mit einer Sonderbriefmarke. Die Deutsche Bundespost gab 1991 eine Marke mit Wulfens Primel heraus, s. Buch "[[Wulfen - Geschichte und Gegenwart]]" des Heimatvereins Wulfen, 2004, Seite 122.  


Erstmalig beschrieben von [[Franz Xaver von Wulfen]].


Mehr in der Wikipedia : http://de.wikipedia.org/wiki/Kärntner_Wulfenie
==Internetfundstücke:==
'''Gartnerkofel : Wulfeniatour''' <br>
"Die Zeit der Hochblüte jener „Wunderblume“ auf dem Nassfeld, die neben vielen anderen Dingen auch der Bezirkshauptstadt Hermagor den (Bei-)Namen „Wulfeniastadt“ gegeben hat, kommt seit tausenden von Jahren alle Jahre wieder. Ihre Existenz und ihr Name ist weltweit bekannt und berühmt. Da liegt es auf der Hand, dass man auch bei uns im Tal das Wort „Wulfenia“ für weitere Namensgebungen strapaziert. Ich könnte, ohne viel nachzudenken, ein gutes Dutzend Namensbeispiele nennen:


Übers Internet zu bestellen bei: http://www.blumenhof-stauden.de/ Dort im "Hauptkatalog" das "W" anklicken
Der Wulfeniabrunnen in Hermagor steht auf dem Wulfeniaplatz. Die Wulfeniaschanze wurde 1951 eröffnet – vielleicht sogar unter den Klängen der Wulfenia-Trachtenkapelle aus dem Wulfeniadorf Tröpolach. Zahlreiche Urlaubsgäste, die „Wulfenia schauen kommen“, wohnen im Wulfeniahotel. Wenn das recht oft, dann gibt es zur Gästeehrung vielleicht eine Wulfenia in irgendeiner Legierung. Und wenn man zu viel von der Wulfeniawurst und dem Wulfeniabrot konsumiert hat, bekommt man in der Wulfeniaapotheke jene Mittelchen, die das wieder richten. Vor 33 Jahren feierte man für 12 Monate sogar das Wulfeniajahr. Und so weiter. Man sieht, bei uns „wulfelt“ es nur so an allen Ecken und Enden."  ''Quelle: //blog.naturarena.com/gartnerkofel-wulfeniatour/ (abgerufen 13.06.2012, nicht mehr online)''
 
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Alle, die sich für Bergblumen interessieren, erwartet in den Karnischen Alpen, genauer gesagt auf der Sonnenalpe Nassfeld, ein einzigartiges Naturschauspiel. Die sagenumwobene Eiszeit-Blume Wulfenia beginnt zu blühen.
 
Die blaublühende Wunderblume Kärntens ist strengstens geschützt. Sie wächst in dieser Art nur hier, Unterarten sind noch im Himalaya und in Albanien bekannt. Botaniker kommen jährlich aus aller Welt, um die einzigartige Pflanze zu bewundern und zu fotografieren. Das Wachstumsgebiet befindet sich am Fuße des Gartnerkofels in der Tourismusregion Nassfeld-Presseggersee.
 
Der Gartnerkofel ist in einer rund halbstündigen Wanderung vom ehemaligen Grenzübergang auf der Sonnenalpe Nassfeld aus zu erreichen. Mit etwas Glück, findet man sogar eine der seltenen weißblühenden Wulfenias. Der Name Wulfenia ist auf ihren Entdecker  Franz Xaver Freiherr von Wulfen zurückzuführen. Er hat vor über 240 Jahren diese „neue blaue Pflanze, die kein Botaniker je zuvor beschrieben hat“, im Gebiet des Gartnerkofels gefunden.
Tipp zur Wulfenia:
 
Jedes Jahr im Juni, finden ab 10.00 Uhr anlässlich des Wulfeniafestes bei Plattner’s Alpenhotel geführte Wanderungen zum Wachstumsgebiet der Blume statt. Die Wanderung dauert ca. 1,5 Stunden. Danach warten kulinarische Spezialitäten und musikalische Unterhaltung auf die Gäste.
 
Infos zur Wulfeniablüte: Plattner’s Alpenhotel, 9620 Sonnenalpe Nassfeld 99
 
''Quelle: https://www.wanderdoerfer.at/blumenwanderung/die-sagenumwobene-eiszeit-blume-wulfenia-erblueht-in-den-karnischen-alpen/
 
==Siehe auch==
Sie wurde erstmalig beschrieben von '''[[Franz Xaver von Wulfen]]'''.
*'''[[Blumen]]
*'''[[Pflanzen]]
 
==Weblinks==
Mehr in der Wikipedia:  http://de.wikipedia.org/wiki/Kärntner_Wulfenie
 
Zu sehen ist sie im Botanischen Garten der Uni Bochum
 
Die Kärntner Wulfenie. Von J. Podhorsky: https://www.zobodat.at/pdf/Jb-Verein-Schutz-Alpenpflanzen_5_1933_0038-0044.pdf

Aktuelle Version vom 27. Mai 2025, 16:28 Uhr

Blüte der Wulfenie in der Südheide 5/2012 !
Primula wulfeniana. Wurde zuerst von dem österreichischen Botaniker Heinrich Wilhelm Schott beschrieben. Die Namensgebung ist eine Hommage an seinen Landsmann Franz Xaver von Wulfen.
Postkarte 1979

Wulfenia carinthiaca oder Kärntner Wulfenie ist eine staudige Alpenpflanze der Familie der Rachenblütler, eine botanische Rarität. Sie hat glänzende Blätter und einen 20-40 cm hohen haarigen Stängel mit einer Traube von blauen Blüten. Vorkommen in Europa nur an einer Stelle: auf der Kärntner und der italienischen Seite des Gartnerkofels.

Die Wulfenie wurde 1966 von der österreichischen Post auf einer Briefmarke abgebildet. Auch Albaniens Post huldigte 1987 der Wulfenia mit einer Sonderbriefmarke. Die Deutsche Bundespost gab 1991 eine Marke mit Wulfens Primel heraus, s. Buch "Wulfen - Geschichte und Gegenwart" des Heimatvereins Wulfen, 2004, Seite 122.


Internetfundstücke:

Gartnerkofel : Wulfeniatour
"Die Zeit der Hochblüte jener „Wunderblume“ auf dem Nassfeld, die neben vielen anderen Dingen auch der Bezirkshauptstadt Hermagor den (Bei-)Namen „Wulfeniastadt“ gegeben hat, kommt seit tausenden von Jahren alle Jahre wieder. Ihre Existenz und ihr Name ist weltweit bekannt und berühmt. Da liegt es auf der Hand, dass man auch bei uns im Tal das Wort „Wulfenia“ für weitere Namensgebungen strapaziert. Ich könnte, ohne viel nachzudenken, ein gutes Dutzend Namensbeispiele nennen:

Der Wulfeniabrunnen in Hermagor steht auf dem Wulfeniaplatz. Die Wulfeniaschanze wurde 1951 eröffnet – vielleicht sogar unter den Klängen der Wulfenia-Trachtenkapelle aus dem Wulfeniadorf Tröpolach. Zahlreiche Urlaubsgäste, die „Wulfenia schauen kommen“, wohnen im Wulfeniahotel. Wenn das recht oft, dann gibt es zur Gästeehrung vielleicht eine Wulfenia in irgendeiner Legierung. Und wenn man zu viel von der Wulfeniawurst und dem Wulfeniabrot konsumiert hat, bekommt man in der Wulfeniaapotheke jene Mittelchen, die das wieder richten. Vor 33 Jahren feierte man für 12 Monate sogar das Wulfeniajahr. Und so weiter. Man sieht, bei uns „wulfelt“ es nur so an allen Ecken und Enden." Quelle: //blog.naturarena.com/gartnerkofel-wulfeniatour/ (abgerufen 13.06.2012, nicht mehr online)


Alle, die sich für Bergblumen interessieren, erwartet in den Karnischen Alpen, genauer gesagt auf der Sonnenalpe Nassfeld, ein einzigartiges Naturschauspiel. Die sagenumwobene Eiszeit-Blume Wulfenia beginnt zu blühen.

Die blaublühende Wunderblume Kärntens ist strengstens geschützt. Sie wächst in dieser Art nur hier, Unterarten sind noch im Himalaya und in Albanien bekannt. Botaniker kommen jährlich aus aller Welt, um die einzigartige Pflanze zu bewundern und zu fotografieren. Das Wachstumsgebiet befindet sich am Fuße des Gartnerkofels in der Tourismusregion Nassfeld-Presseggersee.

Der Gartnerkofel ist in einer rund halbstündigen Wanderung vom ehemaligen Grenzübergang auf der Sonnenalpe Nassfeld aus zu erreichen. Mit etwas Glück, findet man sogar eine der seltenen weißblühenden Wulfenias. Der Name Wulfenia ist auf ihren Entdecker Franz Xaver Freiherr von Wulfen zurückzuführen. Er hat vor über 240 Jahren diese „neue blaue Pflanze, die kein Botaniker je zuvor beschrieben hat“, im Gebiet des Gartnerkofels gefunden. Tipp zur Wulfenia:

Jedes Jahr im Juni, finden ab 10.00 Uhr anlässlich des Wulfeniafestes bei Plattner’s Alpenhotel geführte Wanderungen zum Wachstumsgebiet der Blume statt. Die Wanderung dauert ca. 1,5 Stunden. Danach warten kulinarische Spezialitäten und musikalische Unterhaltung auf die Gäste.

Infos zur Wulfeniablüte: Plattner’s Alpenhotel, 9620 Sonnenalpe Nassfeld 99

Quelle: https://www.wanderdoerfer.at/blumenwanderung/die-sagenumwobene-eiszeit-blume-wulfenia-erblueht-in-den-karnischen-alpen/

Siehe auch

Sie wurde erstmalig beschrieben von Franz Xaver von Wulfen.

Weblinks

Mehr in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Kärntner_Wulfenie

Zu sehen ist sie im Botanischen Garten der Uni Bochum

Die Kärntner Wulfenie. Von J. Podhorsky: https://www.zobodat.at/pdf/Jb-Verein-Schutz-Alpenpflanzen_5_1933_0038-0044.pdf