Historische Grenzsteine: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Grenzstein Mergen liegend.jpg|framed|'''Der Mergen'sche Stein, ursprünglich am Wulfsberg gelegen, siehe Karte. An der (Lippramsdorfer) Seite ist deutlich ein Querstrich und eine Rechteck eingemeißelt, das wie der Umriss eines hängendens B aussieht. ]] | [[Datei:Grenzstein Mergen liegend.jpg|framed|'''Der Mergen'sche Stein, ursprünglich am Wulfsberg gelegen, siehe Karte. An der (Lippramsdorfer) Seite ist deutlich ein Querstrich und eine Rechteck eingemeißelt, das wie der Umriss eines hängendens B aussieht. ]] | ||
[[Datei:Karte Dicker Grenzstein.jpg|framed|Karte mit der Lage des "Dicken Grenzsteins" im Grenzknick. Der Mergen'sche Stein lag nah bei der Grenzeiche rechts vom Wulfsberg ]] | [[Datei:Grenzstein Mergen Wulfener Seite.jpg|framed|Der Mergen'sche Stein, liegend, Wulfener Seite. Man muss sich das (schlechte) Foto um 90 Grad gedreht vorstellen: dann erkennt man links zwei Vertiefungen und rechts eine als Schachbrettmuster, sowie eine leichte Rahmenlinie]] | ||
[[Datei:Karte Dicker Grenzstein.jpg|framed|Karte mit der Lage des "'''Dicken Grenzsteins'''" im Grenzknick. Der '''Mergen'sche Stein''' lag nah bei der Grenzeiche rechts vom Wulfsberg ]] | |||
[[Datei:Westerholt-St-Wappen.png|framed|Wappen der Herren von Westerholt ]] | [[Datei:Westerholt-St-Wappen.png|framed|Wappen der Herren von Westerholt ]] | ||
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[[Datei:Schild mit Wappen am Schlosseingang.jpg|framed|Zeitgenössisches Kombinationswappen am Schlosstor, bestehend aus den Wappen der Adelsgeschlechter Lembeck (links unten), Westerholt (links oben) und Merveldt (mitte) ]] | [[Datei:Schild mit Wappen am Schlosseingang.jpg|framed|Zeitgenössisches Kombinationswappen am Schlosstor, bestehend aus den Wappen der Adelsgeschlechter Lembeck (links unten), Westerholt (links oben) und Merveldt (mitte) ]] | ||
[[Datei:Raesfeld-Wappen LD.png|framed|Wappen derer von Raesfeld ]] | [[Datei:Raesfeld-Wappen LD.png|framed|Wappen derer von Raesfeld ]] | ||
Zwischen Wulfen und Lippramsdorf verlief bis 1975 eine rund 3 km lange schnurgerade Grenze, was in Mitteleuropa ungewöhnlich ist. An der nordöstlichen Ecke steht eine alte Grenzsäule mit verwitterten Einkerbungen, deren Bedeutung nicht bekannt waren. | |||
==Die Grenzsteine zwischen Wulfen und Lippramsdorf (Grenze vor 1975)== | ==Die Grenzsteine zwischen Wulfen und Lippramsdorf (Grenze vor 1975)== | ||
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1. Der Große Stein bei Uhlenbrock (mit Wappen, verwittert) <br> | 1. Der Große Stein bei Uhlenbrock (mit Wappen, verwittert) <br> | ||
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4. Der "Dicke Grenzstein" am Grenzknick Ostendorp'sche Kamp (ohne Markierungen, ragte nicht aus dem Boden heraus) <br> | 4. Der "Dicke Grenzstein" am Grenzknick Ostendorp'sche Kamp (ohne Markierungen, ragte nicht aus dem Boden heraus) <br> | ||
5. Gedenkgrenzstein am Gemeindedreieck Hervest/Wulfen/Lippramsdorf (siehe Seite "[[Grenzen]]"<br> | 5. Gedenkgrenzstein am Gemeindedreieck Hervest/Wulfen/Lippramsdorf (siehe Seite "[[Grenzen]]"<br> | ||
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(Anm.: Ranstrop=plattdeutscher Name für Lippramsdorf) | (Anm.: Ranstrop=plattdeutscher Name für Lippramsdorf) | ||
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*Steine vermessen | |||
*Steine fotografisch noch besser dokumentieren | |||
*Raesfelder Wappenmuster verifizieren | |||
*Archivsignatur der Archvalie ermitteln | |||
*Wo den Mergen'schen Stein aufstellen? | |||
*Denkmalschutz? | |||
*Gibt es eventuell noch weitere Steine zwischen 1 und 2 ? | |||
*Publikation im nächsten Jahrbuch | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||
Version vom 14:12, 29. Nov 2025
Dies ist eine interne Arbeitsseite, um Informationen über alte Wulfener Grenzsteine (bzw. des Hauses Lembeck) zu sammeln.













Zwischen Wulfen und Lippramsdorf verlief bis 1975 eine rund 3 km lange schnurgerade Grenze, was in Mitteleuropa ungewöhnlich ist. An der nordöstlichen Ecke steht eine alte Grenzsäule mit verwitterten Einkerbungen, deren Bedeutung nicht bekannt waren.
Die Grenzsteine zwischen Wulfen und Lippramsdorf (Grenze vor 1975)
von Nord nach Süd:
1. Der Große Stein bei Uhlenbrock (mit Wappen, verwittert)
2. Stein bei der Frankenstraße (mit Wappen)
3. Der Mergen'sche Stein (mit Wappen)
4. Der "Dicke Grenzstein" am Grenzknick Ostendorp'sche Kamp (ohne Markierungen, ragte nicht aus dem Boden heraus)
5. Gedenkgrenzstein am Gemeindedreieck Hervest/Wulfen/Lippramsdorf (siehe Seite "Grenzen"
Herrlichkeit Lembeck
Schlossherren:
Herren von Lembeck
ab 1526 : Herren von Westerholt
ab 1708 : Grafen von Merveldt
Herrlichkeit Ostendorf
Sie umfasste das Gebiet der Gemeinde Lippramsdorf bis 1975.
"Im Jahre 1358 übernahm Johann von Raesfeld Haus und Freiheit... Die Familie von Raesfeld blieb über 400 Jahre im Besitz der Wasserburg. Durch Konkurs fiel das Rittergut im Jahre 1825 dem Grafen August Ferdinand von Merveldt zu Lembeck zu."
Q: Wikipedia
Archivalischer Beleg
Abgedruckt in:Der Raum Lippramsdorf: Beiträge zu seiner Geschichte. Marl 1982. S.188-119
Nach einer Eintragung vom 2. Dezember 1564 wurde ein "Zwist zwischen Aldolpf von Raesfeld und Herrn über Ostendorf und Bernd von Westerholt Herrn zum Lembeck über die Grenzen der Ranstroper und der Wulfener Marken beigelegt durch Vermittlung des Hermann von Westerholt zu Westerholt und des Drosten von Ense zu Stromberg. Es wurde der Grenzstein gesetzt zwischen Bockholts und Ullenbroiks Habe, und dann sollte auf der Ranstroper Seite in der Mark die Hoheit und Herrlichkeit des Hauses Ostendorf sich erstrecken und auf der Wulfener seite die des Hauses Lembeck, doch in allen wegen den 'Nachspuren und Durffen ir gemeine nachspurlich Hoede vorbehalten'. "
(Anm.: Ranstrop=plattdeutscher Name für Lippramsdorf)
Was tun
- Steine vermessen
- Steine fotografisch noch besser dokumentieren
- Raesfelder Wappenmuster verifizieren
- Archivsignatur der Archvalie ermitteln
- Wo den Mergen'schen Stein aufstellen?
- Denkmalschutz?
- Gibt es eventuell noch weitere Steine zwischen 1 und 2 ?
- Publikation im nächsten Jahrbuch
Literatur
- Der alte Grenzstein zwischen Wulfen und Lippramsdorf / Paul Lippik. Heimatkalender 1927, S.46-47 (im Wald, kann sich also nicht auf den Stein bei Hof Uhlenbrock beziehen)
- Von Marken, Schnatgängen und historischen Grenzzeichen in Wulfen / Willi Duwenbeck. Heimatkalender 2003, S.137-140
Siehe auch

