Wittenberger Damm

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Eine etwas andere Art von Rasenmäher ...
Die Stadt Dorsten hat an fünf Stellen in Barkenberg Schautafeln renoviert und mit neuen aktuellen Stadtplänen versehen. Foto: Guido Bludau, 9.7.15
Am oberen Wittenberger Damm hat die Stadt 55 Obstbäume angepflanzt, die den durch Rückbau entstandenen Grünstreifen aufwerten. Dabei half eine Klasse der Gesamtschule mit.
Entlang des Wittenberger Dammes verläuft im Grünstreifen ein Hauptkanal zur Kläranlage. Die Deckel der Kontrollschächte waren oft zugewachsen und die Holzpfähle zur Markierung hielten nicht lange. Deshalb wurden in letzter Zeit die Kanaldeckel nach und nach mit einer Betonumrandung versehen und dauerhafte Markierungsstangen angebracht. (Hier noch mit der Arbeits-Holzverschalung)
Es blüht so schön auf dem nördlichen Abschnitt des zurückgebauten Wittenberger Dammes. Anfang 2013 ausgesät, war im letzten Sommer noch nicht viel von den Wildblumen zu sehen. Aber in diesem Jahr sieht es erfreulich anders aus, 21.5.14
Nach seltsam langer Pause wurde jetzt endlich begonnen, auf weiteren entsiegelten Streifen des Wittenberger Dammes Mutterboden aufzubringen. Anschließend wird eine Wildblumenmischung ausgesät. Man kann gespannt sein, wie bunt das aussehen wird, da auf dem früher fertiggestellten Abschnitt außer etwas Klatschmohn leider nichts an Blumen zu sehen war, 5.2.
Rückbau zur "Blühenden Landschaft": Klatschmohn am Wittenberger Damm Ecke Barkenberger Allee, 10.6.13
Geheimtipp für kurze Zeit: das frisch asphaltierte aber noch gesperrte Teilstück der Maiberger Allee eignet sich gut zum Skating, 2.6.13
Die zu eckig ausgeführte Verschwenkung am Handwerkshof machte nachträglich sogar eine Tempo 30 Regelung erforderlich und wird von vielen als Schikane empfanden. Als Reaktion darauf hing rund zwei Monate dieses Plakat dort. Linktipp: Holger Lohse Gedächtnis Schikane Beitrag Lokalkompass Dorsten 6.5.13
Die Info-Tafel am Wittenberger Damm wurde wieder repariert, sehr schön. Auch etwas Asphalt ist vor einiger Zeit hinzugekommen, damit Autos sicher anhalten können. 6/13
Zu "Blühenden Landschaften" sollen zehn von der Dorstener Arbeit erstelle und am zurückgebauten Wittenberger Damm angebrachte Insekten-Nisthilfen beitragen. Die gute Idee hatten Karina Möllers und ihr Barkenberger Imker-Kollege Markus Elter, 23.5.13
2013 werden die Verlängerungen Maiberger Allee und Marktallee ebenfalls halbiert. Foto: Einmündung der Dimker Allee im Bereich Südheide, 17.5.13
Ein 'Meisterwerk' der Straßenbaukunst: Der Wittenberger Damm wurde derart eckig umgebaut, dass jetzt sogar ein Tempo 30 Schild erforderlich wurde! Somit wurde die Hauptstraße Barkenbergs erst von Tempo 100 auf 70 km/h reduziert, dann 2010 auf 50 und nun hier auf Tempo 30. Foto: 15.4.13 Kommentar von ??: ... und wie geht es weiter? ... wann wird sich die Stadt Dorsten (Bauamt) darum kümmern und die Kurven "begradigen"? ... ein Radweg fehlt hier auch!
Aufnahme 1.12.12: seltsamer Knick am rechten Rand. Ob da die Firma nicht einen Fehler gemacht hat? Eine flüssige Verkehrsführung sieht anders aus ...
Gute Idee : die "Dorstener Arbeit" baute 48 Nistkästen und hängte sie an Bäumen des Wittenberger Dammes auf, 11.3.13
Nach dem Rückbau des Wittenberger Dammes mit seinen jetzt zu engen Kurven wurde an der Einmündung Dimker Allee wieder ein neues Schild "Handwerkshof" aufgestellt. Zusammen mit dem Schild "Kirchen" ist dies ein ganz wichtiger Orientierungspunkt, 8.3.13
Mitte Nov. 2012: Aktueller Stand des Rückbaus: der grüne Bereich ist fertig, zur Zeit wird am gesperrten roten Bereich gearbeitet. In der Ausschreibung befindet sich zur Zeit der 2. Bauabschnitt mit der Marktallee und der Maiberger Allee. Aus Kostengründen kann davon möglicherweise nicht alles verwirklicht werden.
Eigenartige Wegeführung an der Einfahrt zum Wohncentrum. Aber kurz nach Veröffentlichung dieses Fotos wurde die Ausschilderung etwas verbessert. 10/12
Rückbau Ostseite, Höhe Einfahrt Buchenhöfe 10/2012
Kaum wiederzuerkennen: Der Wittenberger Damm an der Einmündung Dimker Allee. Am 31.10. wurde ein weiteres Teilstück freigegeben
Der Wittenberger Damm ist immer noch auf der Höhe der Einmündung Barkenberger Allee gesperrt (Blick von der Fußgängerbrücke Richtung Marler Damm), 28.10.
Fahrbahnmarkierung am neu asphaltierten Teilstück des Wittenberger Dammes/Einmündung Marktallee, 9/12
Die Asphaltfräse ist die wichtigste Maschine beim aufwändigen Rückbau des Wittenberger Dammes, 8/12
Information der Stadtverwaltung: "Rückbau des Wittenberger Dammes beginnt :Erste Baustelle eingerichtet.
Der Rückbau des Wittenberger Damms in Wulfen-Barkenberg wird konkret: Ab dem 21. 08. 2012 wird der erste Bauabschnitt eingerichtet.
Dazu wird die Anbindung an die B 58, der Übergang zur Marktallee sowie der Wittenberger Damm bis zur Einmündung „Marler Damm“ voll gesperrt. Diese Sperrung wird etwa vier Wochen dauern. Umleitungen sind ausgeschildert, Buslinien werden ebenfalls umgeleitet. Haltestellen sind im ersten Bauabschnitt nicht betroffen. Die Vestische wird ihre Fahrgäste je nach Baufortschritt über Änderungen informieren. Die gesamte Rückbaumaßnahme bis zur Maiberger Allee wird etwa vier Monate dauern, die wechselnden Bauabschnitte werden jeweils vorher angekündigt." Siehe auch den Link zum Übersichtsplan, 21.8.12
Die Stadt Dorsten stellte in der Grünen Schule die Planung für den Umbau des Wittenberger Damms vor. Stadtbaurat Lohse und Verkehrsplaner Koch wurden von den zahlreich erschienenen Bürgern viele Fragen gestellt und nahmen einige Anregungen mit. Die Ratskommission soll bald beschließen, so dass die Maßnahme bei optimalen Verlauf im Oktober abgeschlossen sein könnte. Link zur Ratsvorlage 9.2.12
Am Wittenberger Damm wird ein weiterer Bereich gezielt zurückgeschnitten: Sträucher werden "auf den Stock gesetzt" und treiben dann im Frühjahr wieder stark aus. Der Baumbestand wird reduziert, damit sich die Strauchschicht darunter wieder entwickeln kann, die dann für einen besseren Lärmschutz sorgt. 16.1.12
Der hintere Wittenberger Damm ist zeitweise gesperrt, da die Brücke des Napoleonsweges ersetzt werden muss. 25.11.11
Das Ende der Straße. Am Knick beginnt die Maiberger Allee. An dieser Stelle sollte auch die umstrittene Verlängerung nach Norden zur Lippramsdorfer Straße anfangen. Blick von der Brücke Napoleonsweg
Der wichtigste Orientierungspunkt Barkenbergs! : Dieses Schild kennzeichnet die Einfahrt zur Barkenberger Allee.
Am 15.04.10 aufgestellte Tempobegrenzung für den gesamten Wittenberger Damm
Schlaglöcher an der Einmündung Jägerstraße, 08.01.11
Seit einigen Jahren wird der Lärmschutzwall am Wittenberger Damm im Winter abschnittweise radikal zurückgeschnitten und die Anzahl der Bäume reduziert. Damit soll sich die Strauchschicht wieder besser entwickeln, die für den Lärmschutz sehr wichtig ist. Aufnahme auf der Höhe der Buchenhöfe Nr. 70, Aufnahme vom 27.3.10
Das Gebäude Wittenberger Damm 100
Brücke Nr. 1
Brücke Nr. 2, Handwerksho
Brücke Nr. 3, Napoleonsweg
Infosäule am Beginn der Straße
"Markierung fehlt" : Diese Schilder wurden Nov. 08 aufgestellt
2008 diente der Straßenrand längere Zeit als LKW-Parkplatz

Der Wittenberger Damm ist die Haupterschließungsstraße in der "Neuen Stadt Wulfen", ursprünglich geplant gewesen bis zur Lippramsdorfer Straße in der Flur Wittenberg. (Wittenberg sollte ein weiterer Bauabschnitt der Neuen Stadt werden, wie auch Maiberg.) In ganz frühen Planungen war als Name "Barkenberger Damm" vorgesehen (siehe Lit 1965h).

Der Anhang "-damm" ist in diesem Gebiet untypisch, üblich in Sumpfgebieten u.a. als Knüppeldamm (Bruchdamm) z.B. in Berlin/Brandenburg (vgl. Kurfürstendamm). Einige der Planer der neuen Stadt kamen aus Berlin oder hatten dort studiert.

Es gibt keine Gebäude mit dieser Adresse. Bis auf eine große Trafostation mit der Hausnummer 100 ist der Wittenberger Damm anbaufrei.


Aus Lärmschutzgründen wurde (2000?) ein Tempolimit von 70 Km/h ausgeschildert. 2010 wurde wegen Straßenschäden eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h verfügt.

2012 erfolgte ein sehr starker Rückbau: eine ganze Doppelfahrbahn wurde entfernt und begrünt. Der Rest wurde neu asphaltiert und eine schmale Straße mit Gegenverkehr eingerichtet. Im Bereich Handwerkshof werden die Seiten gewechselt. Dieser Schwenk ist so eckig vorgenommen worden, dass er eine Schikane darstellt, die nach ein paar Monaten konsequenterweise mit einem Tempo 30 - Schild "gekrönt" wurde. Auch die Abbiegespuren und der Abzweig zur Marktalle sind schlecht gestaltet worden.

Verlängerung / Nordanbindung

Die vierspurige Straße beginnt an der B58, knickt rechtwinkelig ab und verläuft 2 km in halbkreisform. Nach einem Knick im Bereich Schwalbenstück/Südheide wird sie als "Maiberger Allee" fortgeführt. An dem Knick sollt die Straße ursprünglich nach Norden zur Lippramsdorfer Straße weitergehen. Da der Bauer Große Boes sich weigerte sein Feld Wittenberg zu verkaufen, konnte die Straße nicht gebaut werden. Als im Zuge einer Zwangsversteigerung die EW (oder die Stadt?) doch in den Besitz der Flächen kam, war für den Straßenbau kein Geld bzw. keine politische Mehrheit mehr da. Es gab immer wieder Anläufe, die Verlängerung des Wittenberger Dammes voranzutreiben. Als Kreisstraße K6 stellt er eine Verlängerung des Marler Dammes dar. Der Kreis-Verkehrsausschuss lehnte 2006 den Weiterbau auf Initiative der Grünen mit der SPD ab. Gegen den Weiterbau wehrt sich die Bürgerinitiative K6nein.

Die Trasse ist im neuen Flächennutzungsplan weiter enthalten.


Siehe auch

Weblink

http://k6nein.de/ Ausführliche Site der Weiterbau-Gegner