Post und Telefon

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Neu: Vor der "Palette" steht jetzt außen ein Briefkasten, (21.8.17)
Schnelle Postzustellerin dank elektrischer Unterstützung
Briefkästen 2016, Quelle: www.postfinder.de
Hier wird täglich Strom getankt: seit einigen Wochen setzt die Post/DHL von der Zustellbasis am Wulfener Markt aus Elektroautos ein. Damit war Wulfen einer der ersten Einsatzorte, heute (23.8.) sind bereits bundesweit 1.000 der von der Post selbst entwickelten Fahrzeuge im Einsatz, siehe http://www.dpdhl.com/de/presse/specials/elektromobilitaet.html
Alle Jahre wieder: in der "Palette" am Marktplatz stapeln sich in der Woche vor Weihnachten die Pakete, 14.12.15
Seit Februar (?) 2013 gibt es an der Hervester Straße den ersten Briefkasten der Firma "Brief und mehr"
Rotes Rad der Firma "Porto" (mit gelben Kästen der Deutschen Post!), 9/2011
Kurios : Am Heiligabend 2010 blieb dieser Transporter im Tiefschnee stecken und brach die Zustellung ab
Das Team der "Palette" (mit Postagentur) am Eröffnungstag, 29.10.2010 Guido Bludau
Samstag 30.10.10 11 Uhr : Annette Dumpe bedient einen der letzten Kunden bevor die Postfiliale am Wulfener Markt nach 28 Jahren schließt.
Ankündigung Postschließung.jpg
Nach 27 Jahren hat die Post auch die letzte der drei Filialen im Oktober geschlossen.
Postagentur Puchalski im Handwerkshof am Eröffnungstag, 25.8.10
Postagentur Textilien Krewert
Postfächer am Wulfener Markt
Die Briefzustellbasis 46286 zog im März 09 vom Erdgeschoss des Aldi-Flügels in den Neubau direkt gegenüber.

Postleitzahl

Einen Vorläufer der Postleitzahlen gab es seit 1941/44. Für ganz Westfalen stand 21, später 21a für die Regierungsbezirke Münster und Minden. Diese Kürzel wurden aber nur teilweise verwendet.

Von 1962 bis zur Eingemeindung lautete die Wulfener Postleitzahl 4273. Ab 1975 wurde 4270 Dorsten 11 verwandt. Mit Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen am 1. Juli 1993 erhielt der Dorstener Norden, also Deuten, Wulfen, Lembeck und Rhade, die 46286 zugewiesen. Für Postfächer gibt es die PLZs 46260, 46261, 46262 und 46263. In den Postfachnummer 110101 bis 110565 lebt "Dorsten 11" bis heute weiter.


Postamt

Der einzige Wulfener Sonderstempel der Bundespost
Stempel Wulfen eby.jpg
Feldpostbrief aus der Zeit vor Einführung der Postleitzahlen
Stempel 1966 noch mit 21a statt Postleitzahl
Kreuzung Kleiner Ring / Orthöver Weg
Ankunftsstempel auf Einschreiben-Rückseite 1948
1949
1887
Postkarte von 1961 mit 21a
4270 Dorsten 11
Hier im Richtersfeld stand früher ein Postgebäude in Pavillonbauweise, die Fundamentplatte ist vor Ort hinter dem Briefkasten noch zu erkennen.
Handwerkshof mit Briefkasten 1968
Arbeitsplatz in der neuen Zustellbasis am Wulfener Markt
Damit Zusteller nicht mehrmals zur Basis am Wulfener Markt zurückfahren müssen, holen sie vor Ort "Nachschub" aus grauen Kästen, hier am Napoleonsweg.
Jägerstraße
Postzusteller in der Südheide
"Rote Post"
Fahrrad-Parkplatz an der neuen Zustellbasis am Wulfener Markt
Briefzustellung mit PKW, Zum Ostendorfer Kamp
Am Brauturm

1954 bezieht die Post Diensträume im Haus Kleiner Ring 21 / Ecke Orthöver Weg. 1970 wurde eine Annahmestelle bei Fernseh-Cutts im Handwerkshof eingerichtet, 1971 ein in Fertigbauweise errichteter Neubau im Richtersfeld bezogen. Postämter gab es 1976 im Richtersfeld 35 und in der Ladenzeile/Im Himmelsberg 6. Mit dem Bezug der Ladenpassage wurde dort im Juni 1984 eine große Postfiliale eingerichtet und Richtersfeld geschlossen. Eine Poststelle gab es 1986 bis 1999 im Haus Markeneck 4. [1995 wurde die Bundespost formal privatisiert ung ging 2000 als Deutsche Post AG an die Börse.] Um 2000 begann das Unternehmen, fast alle Poststellen durch privat betriebene Postagenturen ersetzt, so auch Markeneck durch REWE Schulten an der Hervester Straße am 15.1.1999, später übernahm dann Textilien Krewerth. Himmelsberg 6 wurde ersetzt durch die Postagentur im Edeka gegenüber. Nach dessen Schließung übernahm 8/2010 Laumann/Puchalski den Postservice.

Auch die letzte Postfiliale im Wulfener Markt wurde geschlossen und am Marktplatz (Wulfener Markt 201) am 03. November 2010 eine Postagentur im Laden "Die Palette" eröffnet, die alle Postdienstleistungen inklusive Postbank-Dienstleistungen anbietet.

Postfiliale Wulfener Markt 1983-2010

Letzte Öffnungszeiten : Täglich 9-12 und 14-17:30 Uhr, Samstags 9 bis 12:30 Uhr
Unter der Filale befand sich seit 1983? die Zustellbasis für den Dorstener Norden = PLZ 46286. Seit 2009 hat sie nur wenige Meter entfernt ein neues Domizil.
Die Wulfener Poststelle gehörte zu den letzten 475 ihrer Art. Bis 2011 wollte die Post in ganz Deutschland alle schließen und durch Postagenturen ersetzen, die von Einzelhändlern betrieben werden. Quelle: Dorstener Zeitung 19.08.09
Am 03. November 2010 wurde die neue Postagentur am Wulfener Mark 201 geöffnet. Betreiber ist der Schreibwarenhandel "Die Palette". Umzug im Februar 2017 an den "Aldi-Parkplatz". Seitdem durchgehende Öffnungszeiten.

Briefkästen

Potmere 80

Am Brauturm 12 (Brauhaus)

Dülmener Str. 15

Richtersfeld 35

Wulfener Markt 17 (Marktapotheke)

Wulfener Markt (vor der Postagentur in der "Palette", seit 2017)

Dimker Allee 24 (Handwerkshof)

Jägerstraße 76 (nah am Napoleonsweg)

Leerungszeiten: siehe http://standorte.deutschepost.de/Standortsuche

'Rote Post'

Das Medienhaus Lensing (u.a. Dorstener Zeitung, Ruhrnachrichten, Münstersche Zeitung) gründete eine Firma "Porto Brieflogistik", die heute "Brief und mehr" heißt. Rote Briefkästen stehen seit 2013 bei Mergen und an der Hervester Straße 28 und 43. Briefmarken gibt es bei den Servicepoints Kibistore und Brandstätter. Standardbrife innerhalb des Postleitzahlbezirkes 4 kosten 52 Cent, darüber hinaus 65 Cent. http://www.briefundmehr.de/

Kurios

Im September 2007 wurde ausgerechnet im fahrradfreundlichen Barkenberg die Post nicht mehr mit dem Fahrad, sondern zusammen mit den Paketen durch Autos zugestellt. Nach rund sechs Wochen wurde dieser an einem sehr fernen Schreibtisch ausgedachte Schildbürgerstreich zurückgenommen.

Postgeschichte

Eine Reitpost verkehrte von 1646-1717? zweimal wöchentlich auf der Strecke Dülmen - Hohe Mark - Stroick - Koehl - Sölten - Wesel.

Telefon

Fernmeldegebäude Beckenkamp mit Antennträger
Arbeiten in luftiger Höhe am Antennenträger des Fernmeldeturmes, Foto: Guido Bludau 3/09

Briefpost und Telefon waren über 100 Jahre eine gemeinsame Postbehörde. Schon lange vor dem 1. Weltkrieg besaß Wulfen eine Handvermittlung für das Fernsprechnetz. 1933 wurde ein modernes Wählamt mit einer Untervermittlung Lembeck eingerichtet, die 1945 zerstört worden ist. Der Selbstwählferndienst startete am 29.3.56. Die Fernsprechvermittlungsstelle befand sich mit im Postamt Richtersfeld. Seit circa 1975 befindet sich die Vermittlungstechnik im Beckenkamp. Auch heute noch bildet Wulfen mit Deuten und Lembeck und einem kleinen Teil von Rhade ein einziges Ortsnetz mit der Vorwahl 02369.

Quelle: Heimatkalender 1958, S.52

Siehe auch

Telefonzellen

Informatik- und Technikmuseum

Literatur

Aus der Zeit des Posthalters Humbert [um 1860] / von Hermann-Josef Schwingenheuer. Heimatkalender 1970, S.79-94

Weblink

Postgeschichte : http://www.philatelie-und-partnerschaften.de/Wulfen.htm

Postagentur Edeka in der Ladenzeile, bis 2010
Briefkasten am alten Standort in der Ladenzeile 2008
Neuer Standort seit 2010 am Handwerkshof
Postfilale Wulfener Markt in der Mittagspause
(Hängt im Flachsrösthaus (2018)