Wappen

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...wieviele Zähne hat eigentlich ein Wolf? (und wohin mit der Zunge?)

Mittelalterliches Wappen der Herren von Wulfheim, 8 Zähne
Bereits 1926 ließ der Heimatbund Herrlichkeit Lembeck einen Aktenschrank bauen, der u.a. auch mit diesem Wolf verziert ist, 9 Zähne
Detail der Ortswegekarte 1927, mit nach unten schauenden Wolf, 6 Zähne
Der Wappen-Wolf mit dreidimensionalem Gebiss stammt vom Jubiläums-Schützenfest 1933! Geschnitzt von Heinrich Böhne vermachte Hubert Böhne ihn jetzt dem Heimatverein. Der Vorsitzende Johannes Krümpel präsentiert ihn hier der Geschichtsgruppe, 2.9.13
Anatomisch korrekt 42 Zähne hat dieses Wappentier, dass bereits 1933 für den großen Umzug des Jubiläumsschützenfestes geschaffen wurde


Schankraum im Hotel Humbert, 14 Zähne
Das Wappen am Wappenbaum, seit 2011
Sportplatz Wittenbrink, 11 Zähne
Wappen der Matthäusschule
Standort: Flur der Matthäusschule, 9? Zähne
Signet mit 35 mm Durchmesser auf der Vorderseite des "Inhaltsverzeichnis der Gemeindebücherei Wulfen" von 1942, 16? Zähne
Teil der Urkunde Grundsteinlegung Matthäusschule 1960, 8 Zähne
Grün-weiße Fahne im Fenster von Krewerth, in der Scheibe spiegelt sich die BEK, Juni 09, 12 Zähne
Zentraler Teil der großen Fahnen auf dem Schützenfest 2008, 12 Zähne
Das Wulfener Gemeindewappen an der Nordseite der Matthäus-Schule, ca. 1960, 13 Zähne


Auf dieser Seite finden Sie Abbildungen des Gemeindewappens und des Wappentieres. Ob der Name Wulfen wirklich von dem Tierart "Wolf" kommt, untersucht die Seite Der Name Wulfen.


von Wulffheim :
Stammsitz im heutigen Dorfe Wulfen. Erste urkundliche Erwähnung 1227, seit 1170 Drosten des Bischofs von Münster. Die Herren von Wulfen waren Burgmannen in der Landesfestung Haus Dülmen und wurden von dort in die neu angelegt Burg Vischering bei Lüdinghausen versetzt. Nach ihrer Amtsbezeichnung nannten sie sich allmählich unter Weglassung des Stammnamens Drosten zu Vischering, 1826 in den preußischen Grafenstand erhoben.
Wappen: ein rechtsgewandter Wolfskopf, Farben unbekannt; die heutigen Droste zu Vischering führen [ein anderes Wappen]. Quelle: Die Adelsgeschlechter der Herrlichkeit Lembeck und ihre Wappen / Dr. Glasmeier. Heimatkalender 1927, S.40-42. Abb. S.38-39


"Die Gemeindevertretung von Wulfen hat ... durch Beschluß vom 15. Oktober 1928 den Wolfskopf als Gemeindewappen festgelegt und denselben in das Siegel der Gemeinde Wulfen übernommen" [Heimatkalender 1933, S.70].

"Der Reichs- und Preußische Minister des Innern hat durch Erlaß vom 27.3.1935 den Gemeinden der Herrlichkeit das Recht zur Führung von Wappen erteilt. Seit Jahren waren die Entwürfe, die von dem Düsseldorfer Künstler Pagenstecher auf Veranlassung des Heimatbundes der Herrlichkeit Lembeck angefertigt waren, zur Genehmigung hereingegeben." [Fritz Sagemüller: Erler Schulchronik 1933-44, S.70]

"Viele Jahrhunderte lang schien das Wappen der Herren von Wulfheim in Vergessenheit geraten zu sein, bis der Heimatverein durch seine Bemühungen erreichte, die Fäden aus der Vergangenheit wieder fester zu knüpfen. Als erste Gemeinde in der Herrlichkeit bemühte sich Wulfen um die Neugestaltung und Genehmigung des Wappens. Nach 4jährigen Verhandlungen erhielt Wulfen am 17. September 1929 das Gemeindewappen 'einen silbernen, rechtsgerichteten Wolfskopf mit Hals, im blauen Feld'. " [800 Jahre Wulfen, S.36f Anmerkung: in der Heraldik wird die Seitenbezeichnung vom Schildträger aus gesehen vorgenommen. Für den Betrachter schaut der Wolf natürlich nach links.]

In dem von der Stadt Dorsten herausgegebenen Handzettel "Wappen im Stadtgebiet" ist folgendes zu lesen: "Silberner Wolfskopf auf blauem Schild. Verliehen 1934. Das Wappen der 1174 erstmals erwähnten Familie der Ritter von Wulfheim stand Pate für das Gemeindewappen von Wulfen. Die Ritter von Wulfheim gründeten die Pfarre und und besaßen Bauer- und Markengerichtsbarkeit. Ihnen unterstanden auch die Höfe der Deutener Mark. Später siedelten sie im Amt des Drosten des Bischofs von Münster zur Burg Vischering bei Lüdinghausen um". I/98 - Bürgermeisterbüro, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Demnach beruht das Wulfener Wappen zwar auf einer sehr alten Vorlage, ist aber offiziell von der Gemeinde lediglich von 1935 bis 1975 verwendet worden.



Siehe auch


Literatur

"Das Wappen der Gemeinde Wulfen und seine Entstehung" in: 800 Jahre Gemeinde Wulfen, S.35-37




Muna-Wappen mit zahnlosem Wolf
Schild am Muna-Eingang (2009), 16 Zähne
Schild an der früheren Gaststätte (2007), 0 Zähne
Wappen an der Steingruppe in der Grünanlage B58/Hervester Str., 15 Zähne
Am Flachsrösthaus, 15 Zähne
Detail vom Gedenkgrenzstein nähe Haus Natteforth, (14 Zähne?)
Kunst-Wappen der Herrlichkeit von circa 2000 am Brunnen an der Lembecker Kirche. Da das Herrlichkeitswappen 'schon' 1928 entstand, weicht der Wolf deutlich ab, 8 Zähne
Titelseite des Buches 800 Jahre Wulfen, Vorlage Holzschnitzerei??, 16 Zähne
19 Zähne
... mal 'ne andere Farbe und mit Zunge nach oben, 12 Zähne
Rathaus, Großer Sitzungssaal, 12 Zähne
4 Wölfe am Brunnen südlich St. Matthäus
Brunnenwolf.jpg
Am Zaun des Vereinsgeländes Rhönweg, (15) Zähne
Südseite des früheren Pavillons der Matthäusschule, (2007) 30? Zähne
Bemalung am Fußgängerdurchgang an der St. Barbara-Kirche (siehe auch Pater Pauly), 8 Zähne
Wappen auf der Fahne der Pioniere, Schützenverein Wulfen, Jubiläumsumzug 08, 8 Zähne
Wappen am Wagen der Hammergarde, Jubiläumsumzug 08; Der Wagen hatte das Motto "Die Geschichte des Wulfener Wappens", 4 (sichtbare) Zähne
Wagen der Hammergarde von der Seite, Jubiläumsumzug 08, Wolf mit 12 Zähnen
Wappen am Wagen der Nachbarschaft Köhl, Jubiläumsumzug 08, 14 Zähne. Der Wagen steht jetzt als Hütte bei Ingos Scheune
Wappen am Wagen der Nachbarschaften Markeneck, Jubiläumsumzug 08, 12 Zähne
Wappen am Wagen des BSV Wulfen, Jubiläumsumzug 08, 11 Zähne
Wappen am Hunt in der Ortsmitte, 15 Zähne, siehe auch: Bergbau-Relikte
Aufkleber, 7? Zähne
Im Heimathaus, 15 Zähne
Ihn gab es 2014/15 im Burenkamp, 2 Zähne
Vom Heimatverein vertriebener Schnaps, 15 Zähne
Von der Karnevalsgesellschaft
Aus der Urkunde zum Bau von Amtsverwaltung / Rathaus 1955, hängt dort im Erdgeschoss, 12 Zähne
Schild an der Freiwilligen Feuerwehr, 15 Zähne
Schützfenst 2008, Plakat