Wahlergebnisse

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Alle Ergebnisse beziehen sich auf Gesamt-Wulfen, also bis 1975 einschließlich Deuten (eigene Berechnung)

960 Stimmzettel gab es im Kindergarten Wischenstück zu zählen, was bis 19.45 Uhr dauerte. Die Dorstener Ergebnisse finden Sie hier: http://wahlen.gkd-re.net/Wahl-2017-09-24/05562012/html5/Bundestagswahl_102_Uebersicht_stbz_Zweitstimmen.html . Auffällig ist das Abschneiden der AfD im Gemeinschaftshaus mit 17% und 22%
Wem diese fünf Parteien nicht reichen, findet auch noch ein über weiteres Dutzend auf dem Stimmzettel, (vergrößerbar)
"Sie versklaven uns" : Im ganzen Bundesgebiet sieht man zur Zeit, dass Wahlplakate zur Bundestagswahl verändert werden. Da es alle etablierten Parteien trifft, liegt die Vermutung nahe, dass Sympathisanten von Gruppen am Werk sind, die sich keine Großplakate leisten können, 8.9.17 (Wittenberger Damm)
Im Kindergarten Wischenstück erwies sich um 18 Uhr die Urne wegen der gestiegenen Wahlbeteiligung gut gefüllt. Zudem war der Stimmzettel riesengroß um die 31(!) teilnehmenden Parteien auflisten zu können. Die unhandlichen Zettel erschwerten die Auszählung, so dass in diesem Wahllokal das Ergebnis erst um 19.55 Uhr feststand. Dorsten war von allen Städten des Kreises am Schnellsten mit einem Endergebnis um 20.22 Uhr, 14.5.17
Keine Wahl sondern die erste Abstimmung in der Nachkriegsgeschichte: Beim allerersten Bürgerentscheid in der Geschichte Dorstens lag die Wahlbeteiligung im Stimmlokal Grüne Schule nur bei 11% plus 3% Briefwahl. Es gab hier zwar eine knappe Mehrheit für den Erhalt der Wichernschule, wie auch in den Stimmbezirken Gemeinschaftshaus und Wittenbrinkschule. Aber wie in Gesamt-Dorsten wurden die nötigen insgesamt 15% Prostimmen aller Wahlberechtigten deutlich verfehlt, 13.12.
Ein Wulfener wird Dorstener Bürgermeister! Tobias Stockhoff gewann mit 62% deutlich die Stichwahl am 15.6.
18.01 Uhr: Beginn der Auszählung. Bei der historisch erstmaligen Fünffach-Wahl gab es farblich unterschiedliche Stimmzettel. Die gute Beteiligung im Kindergarten Wischenstück erforderte hier sogar die Verwendung einer zusätzlichen Wahlurne, Foto Guido Bludau 25.5.


Bundestagswahl 2013: Großplakatwände von hinten
Landtagswahl 2010, Gemeinschaftshaus. Foto: Bludau
Bundestagswahl 2009 in der Wittenbrinkschule, Foto : Guido Bludau
Bundestagswahl 2009 in der Wittenbrinkschule, Foto : Guido Bludau
Europawahl 2009 : Stimmenauszählung im Gemeinschaftshaus
Bürgermeisterkandidat Hans-Udo Schneider stellt sich im Gemeinschaftshaus vor, 8.2.09
Kommunalwahl 08 : Auszählung im Gemeinschaftshaus, Foto : Guido Bludau

Gemeinderatswahl

1919

  • Liste 1 : 210 Stimmen: Borgmann, Wellmann, Brunissen?, Schulte-Spechtel
  • Liste 2 : 332 Stimmen: (???), Maiß?, Grewer, Badde, Dumpe, Holtrichter
  • Liste 3 : 95 Stimmen: Stolbrink
  • Liste 4 : 73 Stimmen: Homeyer

1924 (26.5.):

  • ????

[Wegen der Ruhrbesetzung ist die DVZ im 2. Quartal 1924 nicht erschienen, die Zeitung "Morgenpost" des Stadtarchivs enthält kein spezielles Wulfener Ergebnis]

1929 ??

  • Zentrum: 575
  • SPD: 40
  • Wirtschaftspartei 121
  • Einheitsliste: 13
  • Kriegsopfer 3

[Dieses Ergebnis stammt vermutlich von einer Reichstagswahl und nicht einer Kommunalwahl]

1933 (12.3., vermutlich noch halbwegs freie Wahl, kurz nach der Machtübernahme der NSDAP im Reich und nach dem Reichstagsbrand)

  • Einheitsliste: 663 Stimmen, gewählt: Schulte Spechtel, Urban, Tüshaus, Rose, Timmermann, Schulte Bockholt, Wolthaus
  • Liste Hemker: 227 Stimmen, gewählt: Hemker, Koch

Quelle 1919-1933: Dorstener Volkszeitung im Stadtarchiv, Namen 1919 teilweise schlecht lesbar


33-45: NS-Diktatur ohne freie Wahlen



Kandidaten 1975

14.7.1946 Franz Brunn, Heinrich Böhne, Eduard Humbert, Josef Enbergs, Johann Schonebeck, Johann Feller, Christine Kleine-Sender, Josef Küpers, Ernst Steinberg (alle CDU, 5 unabhängige Kandidaten wurden nicht gewählt). Q: StA 6/2

15.9.1946: Wahlen zur Amtsverwaltung (Stimmbezirk XII) : CDU 65% Zentrum 17% SPD 16% KPD 2% (Johann Schonebeck)

CDU-Gemeinderäte nach der Wahl vom 15.9.1946: Heinrich Böhne, Franz Brunn, Josef Enbergs, Johann Feller, Eduard Humbert (stellv. BM), Christine Kleine-Sender, Josef Küpers, Johann Schonebeck (BM), Ernst Steinberg, Maria Stockhoff, Johann Vennemann [gingen alle Sitze an die CDU?]
Q: 50 Jahre CDU in Dorsten (1995) S.39


17.10.1948 CDU 6 Sitze, SPD 2 Sitze, Zentrum 1 Sitz
Direkt gewählt: Johann Vennemann, Franz Kleine-Sender, Eduard Humbert, Johann Schonebeck, Josef Enbergs, Bernhard Brinkert (alle CDU). Über Liste: Emil Wallesch (SPD), Walter Mondwurf (SPD), Arnold Lohkämper (Zentrum) Q: StA E 962

1952 CDU 66% SPD 9% FDP 10% Zentrum 14%

1956 CDU 65% SPD 11% FDP 11% Zentrum 13%

1961 CDU 71% SPD 10% FDP 19%

1964 CDU 64% SPD 17% FDP 19%

1969 CDU 55% SPD 29% FDP 16%

Kommunalwahl

1975 CDU 45% SPD 48% FDP 7%

1979 CDU 44% SPD 48% FDP 8%

1984 CDU 38% SPD 46% FDP 5% Grüne 11%

1989 CDU 35% SPD 50% FDP 6% Grüne 9%

1994 CDU 37% SPD 48% FDP 3% Grüne 11% [fand gleichzeitig mit der Bundestagswahl statt]

1999 CDU 51% SPD 37% FDP 5% Grüne 8%

2004 CDU 46% SPD 38% FDP 7% Grüne 8%

2009 CDU 39% SPD 36% FDP 5% Grüne 10% Linke 7% UBP 2% WIR 2%

2014 CDU 46% SPD 36% FDP 3% Grüne 7% Linke 6% UBP 3% [fand mit der Europawahl statt]

Anmerkung: Wulfener Ergebnisse schließen auch nach 1977 Deuten mit ein, da der Wahlbezirk 4 (ab 2009 5) Deuten und einen Teil von Alt-Wulfen umfasst.


Quelle: eigene Berechnung nach der Broschüre "Wahlen in Dorsten" und für 1994-2004 nach Wahlergebnisse Rat der Stadt Dorsten 1975-2004

Bürgermeisterwahl nach 1975

1989 : Spitzenkandidat der CDU Dorsten war der Wulfener Rektor Horst Hinzmann. Die CDU erreichte 42% und Heinz Ritter (SPD) wurde vom Rat wiedergewählt.

Wulfener Kandidaten bei der Direktwahl für das Dorstener Bürgermeisteramt :
1999 : Gudrun Kühn (SPD) erzielte im ersten Wahlgang xxxx % , im zweiten xxxx % Stimmenanteil im gesamten Stadtgebiet.
2009 : Dr. Hans-Udo Schneider (SPD, mit Unterstüzung der Grünen) erzielte 36 %
2014 : Tobias Stockhoff (CDU) 49% im ersten Wahlgang

Wahlbezirkseinteilung

Karte Wahlbezirkseinteilung 1998-2004

Die 1998 bis 2004 verwendeten Bezirke sind der nachstehenden Karte zu entnehmen. Alt-Wulfen bestand aus den Bezirken 4.2 (4.1=Deuten), 5.1 und 5.2, Wulfen-Barkenberg aus 6,7,8 und 9.
Eine Änderung wurde für 2009 beschlossen, da vor allem der Stimmbezirk 8.2 mit dem Gebiet des "Stadtumbaus" zu niedrige Einwohnerzahlen hat. Deshalb gibt es in Barkenberg seit der Kommunalwahl 2009 nur noch 3 statt 4 Wahlbezirke. Bückelsberg/Deuten ist Bezirk 5, das übrige Alt-Wulfen Bezirk 6 und Barkenberg 7,8,9.
Quelle: Verwaltungsvorlage 101/07 vom 16.04.2007, s. Ordner Wu-Vv

2012 hat der Rat beschlossen, sich zukünftig von 50 auf 44 Sitze zu verkleinern. Die Stimmbezirke wurden erstmals zur Bundestagswahl 2013 neu zugeschnitten.

Reichstagswahlen vor 1919

Seit der Reichsgründung 1871 gab es bis 1912 alle 3-5 Jahre Wahlen. 1907 erhielt das Zentrum in Wulfen 98% der Stimmen! Mit Sicherheit dominierte diese Partei wie im gesamten katholischen Münsterland auch bei den anderen Wahlen.

1907
Zentrum 272 (=98%)
National 5
Sozialdemokraten 1
(Wählen durften nur Männer über 25)

Q: Dorstener Wochenblatt 29.01.1907. Dort auch der Kommentar: "Das Zentrum hat sich in unserem Wahlkreise [Borken-Recklinghausen] als feste Hochburg gegen den Umsturz bewährt. So soll es bleiben."


Reichstagswahlen 1919-1933

Jahr   1919 1920 1924 1928 1930 1932 1932 1933
Wahlb.  853  908  988 1035 1104 1180      1194
Wähler  794  841  839  845  972 1015      1073

SPD     131   38   32   28   33   24   32   22
DNVP      6   18   90   62  162  133  127  136
Zentrum 628  671  547  580  609  612  618  532
DVP                15   14   16    3    1    5
KPD          105   38   24   40   76   70   60              
DSP                16   13    1
WiP                 6   66   56   13
Sonst  (29)  (5)    4   11         9
NSDAP                    1   23  137   56  306
Quelle: Dostener Volkszeitung im Stadtarchiv. 
Sonstige 1919/20: 
DDP: 27/2, BVP? 2/3 ; Unabhängige=USPD=KPD , MSPD=SPD


Bundestagswahl

Umschlag der Broschüre der Stadt Dorsten

Prozentangaben gerundet

1949 CDU 58% SPD 9% FDP 1% KPD 4% Zentrum 21% Sonstige 7%

1953 CDU 75% SPD 10% FDP 5% Sonstige 10% (Zentrum, BHE, KPD)

1957 CDU 83% SPD 10% FDP 3% Sonstige 5%

1961 CDU 78% SPD 12% FDP 8% Sonstige 3%

1965 CDU 73% SPD 20% FDP 6% Sonstige 1%

1969 CDU 54% SPD 38% FDP 4% Sonstige 4%

1972 CDU 43% SPD 50% FDP 6% Sonstige 1%

1976 CDU 39% SPD 53% FDP 7% Sonstige 1%

1980 CDU 37% SPD 51% FDP 10%

1983 CDU 42% SPD 48% FDP 5% Grüne 5%

1987 CDU 35% SPD 50% FDP 6% Grüne 9%

xxxx

2013 CDU 38% SPD 38% FDP 3% Grüne 6% Linke 8% Piraten 2% AfD 5%

[Anmerkung: Das Heft "Kreis Recklinghausen : Wahlen 1949 - 1970" weist für Wulfen 1953 84% CDU und 0% für Zentrum und BHE auf, was wohl falsch ist]

Landtagswahl

2012 CDU 21% SPD 46% FDP 7% Grüne 9% Linke 3% Piraten 9% Sonstige 5%


Siehe auch